innereien

Menschen.

Wenn ich ein Foto von jemanden sehe, weiß ich nicht wer er ist.

Wenn ich den Menschen vor mir habe, sehe ich ihn.

Nein, ich spüre ihn.

Nein, ich erfahre ihn.

 

Die einen sind kaum ein Schatten,

lieblos und leer.

Das sind die Grauen.

 

Dann gibt es die Vampire,

die im inneren ein schwarzes Loch haben,

in das sie die Umwelt aufsaugen.

Vorzugsweise Energie. Und Aufmerksamkeit.

 

Die Schönen.

Das sind die Ichzentrierten, die sich von den Grauen nur durch ein Geschwülst innen unterscheiden.

Das sagt immer “ich, ich, ich”.

Oder auch liebevoll die Ichinger genannt.

 

Die Silberrücken.

Die Handwerker und den Menschen.

Sie sagen wo’s langgeht.

Innen drinnen wohnt eine Maschine.

Oft dampfbetrieben, machmal mit Zahnrädern.

Meist ölverschmiert.

Bei denen kann ich oft die Sollbruchstelle ausmachen.

 

Und dann gibt es die Wertvollen.

Die wärmenden.

Mit Steinen. Meist schwach schimmernd.

Oft von den Ichingern oder den Vampiren umgeben.

(Dich Ichinger hoffen, dass etwas von der Schönheit auf sie abfällt,

die Vampire haben ihren Saugrüssel in die Wertvollen gesteckt,

weil sie die Steine stehlen.)

 

Und viele dieser Steine sind noch ungehoben, unentdeckt.

 

In seltenen Fällen gibt es die Wertvollen mit geschliffenen Steinen.

Und in ganz seltenen Fällen wissen die Wertvollen um ihren wert.

 

Noch gesehen:

Die Sehenden.

Die Schreier.

Die Kontrollöre.

Die Richter.

Die Henker.

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