Workshops, Meetings und Vorträge

Ich steh total auf Workshops. Gemeinsam in der Gruppe an Dingen zu arbeiten, Dinge zu lösen oder etwas zu lernen kommt, meines erachtens, der Krabbelgruppe am nächsten.

Und am Anfang unseres Lebens, im Krabbelgruppenalter, haben wir einfach unglaubliche Dinge gelernt. Gehen zum Beispiel. Oder Sprechen.

Und es war nicht anstregend, es war nich doof und kein Zwang. Es war spielerisch.

In Meetings führt meist einer oder einer, um Dinge abzuhaken und/oder durchzureden.

Das ist eher so Schule. Eine/Einer sagt an was ist (auch wenn der Vorsitz durchgetauscht werden kann), der Rest der Anwesenden hört zu, macht sich notizen und darf vielleicht was dazu sagen.

Das find ich schon weniger spannend. Vor allem, wenn ich als erster „Bingo“ im Bullshitbingo schreien kann.

Und dann sind da Vorträge, die oft als Meetings oder Workshops getarnt sind. Ganz schlaue Entscheidungsträger wissen bei Workshops schon vorher, was rauskommen soll.

Das ist so wie der Hund, der sich selbst an der Leine nimmt. Die Teilnehmer dürfen sich selbst dort hin führen, wo der Entscheidungsträger hin will.

Da hilft nicht mal Bullshitbingo. Das ist nur mehr öde.

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