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Komprimiertes Scheiße bauen

Die Überschrift ist jetzt nicht nett.

Ich kenn da jemanden, der hat scheinbar eine Wette gegen sich laufen.

Das eine ich: Ich verschlafe jetzt mal zweimal innerhalb einer Woche und bekomme eine Abmahnung.

Das gleiche ich: Hold my beer, ich schaffe drei Unfälle in einer Woche.

Das gleiche ich: Hold my Avocado, ich zahl die Parkstrafen nicht ein.

Das gleiche ich: Hold my nuts, ich wohn in einer Müllhalde.

Das gleiche ich: Hold my Müsli, ich schmeiß mein Geld für Fastfood raus und wunder mich, dass ich trotz neuem Auto wieder kein Geld hab.

Das gleiche ich: Hold my Weltbild, ich mag mich nicht ändern, irgendwie ist es als erwachsenes Kleinkind superfein.

Das gleich ich: Hold my Hustenzuckerl, ich mach mal Krankenstand.

 

Das mit dem Erwachsen sein

„Ich mag das 18 sein nicht!“

Die Worte des Patchworkschwiegersohnes bringen sein Wesen auf den Punkt.

Keine Verantwortung übernehmen wollen, keinen Zusammenhang zwischen eigenen Handlungen und Konsequenzen herstellen und bei Stress gleich die Flucht in den Pot antreten.

Ich hab auf Twitter einen sehr schlauen Spruch gelesen:

„Es scheint so, als würde ich faul auf der Couch liegen, dabei laufe ich vor meinen Problemen davon.“

Ich mag das nicht. Ich hab selber den Davonlaufer in mir drinnen und kämpf seit Jahren gegen den an. Und jetzt ist da noch einer. Diesmal wohnt er in meiner Wohnung.

Und schlägt mich um Längen.

Vorfreude

nach diesem kleinen Urlaub, in dem ich nur durch ein paar Kurznachrichten, kleine Erzählungen und einen Anruf von DHB’s Bruder mitbekommen hab was Zuhause so passiert

(Autobatterie leer, Geldtasche „all in“ irgendwo vergessen, Kinder die nicht auffindbar/erreichbar sind, ….)

freu ich mich schon wieder richtig auf diesen chaotischen Haufen

7 lange Tage

7 lange Tage

über 150000 Schritte

fast 1200 Fotos

20 Stunden Englisch-Unterricht

5 Führungen+ 1 Hunderennen

und ich hab noch fast gar nichts von diesem Land gesehen

und auch kein Wissen angehäuft ( weder Englisch noch deutsch)

und ich bin froh wenn ich morgen endlich wieder nach Hause darf

aber so leicht wirst du mich nicht los

ich weiß, dass du ganz besonders bist

ich komme wieder Irland

alleine, zu zweit, ohne Gruppenblabla

versprochen

bis bald

Freitag, Samstag, Sonntag, Montag

4. Tag in Dublin

Zusammenfassung in plus und minus

– die Nervensäge redet wie erwartet die ganze Zeit

– Pirsti hat eine Angina und/oder Bronchitis

– das Wochenticket für die Öffis ist keines

– die Busse fahren nicht nach Fahrplan

– die Sprachschule ist schlecht organisiert

– wir wurden nicht zur Orientierungstour mitgenommen, weil wir vergessen wurden

– Phil nervt, ist kompliziert, redet die ganze Zeit, ist vollkommen unentspannt und ein fauler Sack

+ die Hostoma kocht wunderbar und ist furchtbar nett und bemüht

+ der Sprachschullehrer ist voll ok

+ ich bin in einer Gruppe mit Russen, Brasilianern, Philipinen, Portogisen, die EINZIGE Österreicherin

+ ich war schon 2x am Meer

+ Irland ist landschaftlich wunderschön

+ Dublin ist eine interessante (und etwas düstere) Stadt

+ O’Brians hat grandiose Bagles und Coockies

– Morgen muss ich früh aufstehen

+ Morgen werde ich den Sonnenaufgang am Meer fotografieren

+ ich könnte mir vorstellen hier zu leben

– ich will wieder heim!!!!

Hello Dublin

Ich wollte das echt nicht

aber irgendwann hab ich mich in einem unbedachten Monent für die Sprachreise nach Irland angemeldet

Ich, 5 Jungs aus der Klasse und der (Prof.) Pirsti.

(Die 5:

Chris (Kiffen u. Bier)

Phil (Essen u. Fotografie)

Hias (Motorräder u. Bier)

Peter (Schlau und schwul)

Slatti (Klassensprächer und Nervensäge)

Und jetzt sitz ich gerade in einem Dachboden-Prinzessinenzimmer, irgendwo im Norden von Dublin und einen Stock tiefer hat der Phil ein Zimmer bezogen.

Unsere „Gasteltern“ sind beide in Pension, sie ist eine supersüße Oma und er ist eher menschenscheu wegen seiner Parkinson erkrankung (hat uns Oma erzählt)

Der heutige Tag war echt lang, das längste war die 2 Stündige Autofahrt, wärend der Slatti wahrscheinlich nur 3 mal eingeatmet hat, denn ansonsten hat er ununterbrochen geredet. Die fast 3 Stunden am Flughafen waren ganz OK. Ich hab meiner neuen Omi noch eine schöne Dose mit Mannerschnitten gekauft. Der Flug hat dann auch noch fast 3 Stunden gedauert, weil wir vor dem Landen etliche Kreise in der Wrteschleife gezogen haben.

Aber im großen und ganzen ist alles ganz gut gelaufen. Das Wetter war heute auch besser als erwartet , sonnig und mild – das wird sich aber in den nächsten Tagen ziemlich ändern.

Morgen um 9 geht es auf Richtung Belfast. Und wenn ich rechzeitig aufstehe, geht sich Yoga und duschen auch noch vor dem Frühstück aus.

Jetzt muss ich aber erst mal schlafen, das war wirklich ein langer, anstrengender Tag.

Nachtrag für den 14.9.

Nicht dass es gesretn langweilig gewesen wäre … im Gegenteil

der Tag hat angefangen mit einer weinenden Katze und einer die aus dem 3. Stock gesprungen (oder gefallen ist) und sich dann – bei meiner Rettungsaktion, barfuß und im Pyjama- auch noch in dem Keller gestürzt hat.

Es ist ihr aber nichts passiert, und für meinen Kreislauf war es mal ein bisschen ein Ansporn.

Danach aufräumen, packen, Kaffee mit Gisi, Tellerkürbise verteilen, Yoga, Termin bei der Fahrschule erfragen, Konzertkarten abholen, Vorbereitung für die Schule, weiter packen, Schule, EDT +WIR + Migräne, bei Nacht und Regen Tom abholen, McD, kurzer Informationsabgleich, endlich schlafen

Mein erster Schultag

Heute: Erster Schultag (5. Semester)
Dauer: 30 Minuten

Erkenntnisse:
• Fast alle haben den Weg in die Schule wiedergefunden
• Wir haben 2 neue Mitschüler
• Unsere Stammklasse ist im Erdgeschoß
(heißt für mich, 2 Stockwerke nach oben oder in das Nebengebäude, wenn ich aufs WC muss)
• Neuer Klassenvorstand, neue Unterrichtende, neue Unterrichtsfächer
• Was gleich ist, wie in jedem neuen Semester:
Das Chaos in der Schulbürokratie und der leise Zweifel, den ich mit mir herumschleppe