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Die Plattformökonomie

Auf wievielen Plattformen ist ihr Unternehmen vertreten? Wer kümmert sich um die Plattformen und wer hält diese aktuell?

Da wären die Social Media Plattformen, allen voran natürlich Facebook, LinkedIn, Xing. Alles für die „Öffentlichkeitsarbeit“ und fürs „Employer Branding“.

Verkaufsplattformen, für alle, die etwas Handeln, wie Amazon, eBay, etsy.

Buchungsplattformen, für diejenigen, die etwas Vermieten, wie Booking und AirBnB.

Contentplattformen, um Content in die Breite zu bringen, wie WordPress, Twitter, Medium, Facebook.

Plattformen für „Marketingaktivitäten“, wie etwa Pinterest, Youtube, Tumblr.

Und die Netzwerke, die Plattformen im richtigen Leben. Freunde, Kollegen, Interessensvertretungen.

Bleibt genug zu tun.

Informationoverflow

Wer hat den Informationsfluß schon im Griff?

Ich nicht. Weder den zu mir rein, noch den zurück raus.

Versuchen wir einmal alle Wege zu finden, über die jeder von uns Informationen erhält. Nein, nicht nur Facebook, Insta, sondern wirklich alle.

Angefangen von Face2Face (also diejenigen, in unserer Umgebung), über E-Mail, Chat-Clients (WhatsApp, SMS, FB-Messenger, Telegram) bis hin zu mehr oder weniger passiven Informationsüberbringern (Zeitung, Videowall, Autoaufklebern, Werbetafeln).

Und jetzt versetzen wir uns einmal gedanklich in die „Marketingabteilung“ eines KMU oder EPU, genauer in die Lage eines Unternehmens von 1 – 12 Mitarbeitern.

Je nachdem wo die Aufmerksamkeit der Entscheider gerade ist, werden die Schwerpunkte sowohl in der Kommunikation, als auch in der Wahl der Mittel und Wege gesetzt.

„Wir sollten UNBEDINGT mehr Follower auf Facebook bekommen, macht da was!“

„Wir kaufen eine halbe Seite bei der Zeitung xy, weil die ist grad günstig.“

„Autobeschriftungen sind total wichtig. Und erst bei LKWs!“

Und jetzt gehen wir gedanklich wieder zu uns zurück, und schreiben die Stellen auf, nachdem wir uns für den Kauf oder die Anfrage eines solchen Unternehmens entschieden haben.

Ich dachte mir noch nie „Wow, die Firma macht aber einen super Beitrag, wie super sie ist. Da kauf ich gleich mal was. Total seriös.“

Und ich lese keine Zeitungen, schon gar nicht Gratismagazine. Wenn ich Unternehmens-PR lesen will, dann …. eigentlich will ich nie Unternehmens-PR lesen.